Archiv für November 4th, 2009
2009 11 04 – noch nicht ganz 41
Liebe Pretty in Pink,
Hab’s immer noch nicht geschafft, noch 7 Tage bis zu meinem Geburtstag. Dann kann ich Dir eventuell eine Antwort darauf geben, ob mit 41 Jahren die senile Bettfluch anfängt. Im Moment komm ich nicht vor 9:00 Uhr aus dem Bett. Das sind aber ganz andere Gründe, es hat mich nämlich erwischt, nicht was Du jetzt denkst, nein, nein, nur eine heimtückische Grippe. Auch keine Schweinderlgrippe, sondern ganz normal Schnupfen, Husten und Fieber. Ich bin schon freiwillig zu Hause geblieben, kann ja auch von hier aus das Wichtigste erledigen. Aber dabei bleibt’s denn auch, da ich gar nicht mehr zu tun in der Lage bin, fühle mich ja so lahm und elend.
Nun das soll auf jeden Fall ändern und nächste Woche will ich wieder top fit in mein nächstes Lebensjahr starten. Darum nehme ich jetzt auch ein paar Medikamente, sodass dieses Dilemma ganz rasch vorbei sein wird. Ich freue mich irrsinnig auf den Geburtstag. Wie Du schon erwähnt hast, hatte auch ich als Kind diesen Gschänkli-Tisch und ich war immer super nervös und aufgeregt. Das hat sich dann im Laufe der Jahre geändert, nämlich dann als mir mein Partner unverblühmt mitteilte, dass Geburtstage nichts Spezielles seien und er sicher nicht auf Kommando etwas schenken würde. Feiern, na ja, das lag gerade noch so drin, aber dann musste ich schon selber alles organisieren. Denkst Du, er hätte mich mal mit etwas überrascht. Nope, da gab’s kein Pardon, seine Einstellung zählte, alles andere nicht. Nun, da diese Ära auch erledigt ist, kann ich voll und ganz wieder meinen Geburtstag geniessen, feiern, darauf zufiebern und einfach nur Freude daran haben.
So bin ich jetzt, eine Woche vorher schon am Planen für einen kleinen Apéro mit ein paar netten Leuten. Schade dass Du nicht kommen kannst, doch ich gönne Dir ja Deine Ferien auch von Herzen und wir werden dann nachher ein gemeinsames Geburtstagsessen nachholen. Das wird dann sicher auch wieder etwas ganz Spezielles werden.
Pretty in Pink, lassen wir doch das Alter, Alter sein und geniessen unsere Geburtstage und vor allem unser Leben einfach wieder jeden Tag von Neuem!!!
Liebe Grüsse, Pinky
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2009 10 20 – Geburtstag
Hi Pinky
Sag mal, kann es wirklich sein, dass mit 41 die senile Bettflucht anfängt??? Ich weiss, du kannst zu diesem Thema nicht viel sagen, dazu bist du 22 Tage zu jung… J Aber vielleicht hast du ja trotzdem eine Idee?!
Wenn man es genau nimmt, bin ich ja noch gar nicht 41, sondern erst in ziemlich genau 3 Stunden…
Ich weiss noch genau, wie das als Kind war, als ich Geburtstag hatte: Am 19. Oktober ins Bett zu gehen war immer ganz schlimm, wusste ich doch ganz genau, dass in der Nacht von meiner Mutter der Gschänkli-Tisch aufgebaut wurde. Ich konnte jeweils kaum einschlafen vor lauter Aufregung. Falls ich dann tatsächlich mitten in der Nacht aufwachte (was eher selten der Fall war - „sie war jung und brauchte den Schlaf!“), stellte ich mich vor den Gschänkli-Tisch und versuchte herauszufinden, was in den einzelnen Päckli drin sein könnte. Nein, nein, aufgemacht habe ich mitten in der Nacht nie ein Päckli – das hätte ich mich dann doch nicht getraut.
Sollte ich die Nacht trotz aller Aufregung durchgeschlafen haben, war ich natürlich am Morgen meines Geburtstages ganz fix aufgestanden und rannte sofort zum Gschänkli-Tisch. Ich wurde nie enttäuscht, er war jedes Jahr da und jedes Jahr mussten die Geschenke noch vor dem Frühstück ausgepackt werden – ich hätte keine Sekunde länger warten können.
Heute gibt es natürlich keinen Gschänkli-Tisch mehr. Aber trotzdem bin ich an meinem Geburtstag morgens um 4 Uhr hellwach und kann nicht mehr einschlafen. Irgendwie beunruhigend, vor allem weil ich weiss, dass ich auch mit 41 noch meinen Schlaf brauche und mich spätestens in ein paar Stunden nach meinem warmen Bett sehnen werde.
Aber gut, was gibt es schöneres, als an seinem Geburtstag früh morgens am PC zu sitzen und die ersten Glückwünsche per Email zu lesen? Das ist beinahe so schön wie ein Gschänkli-Tisch!!
DD,
pretty in pink
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2009 10 21 – in Sachen Paul
Liebe Pretty in Pink,
Da hast Du mich grad einen Moment in Schweigen versetzt. Ja, was soll man dazu sagen. Ich glaube, ich kann nachvollziehen, was Du meinst, keine Trauer zu empfinden. Es könnte eventuell auch mit einer Leere umschrieben werden. Du schreibst, dass Dein bester Freund Paul sich in eine Situation brachte, die von allen Seiten nicht verstanden wurde und er sich mit Suizid aus dieser Situation quasi erlöste. Es scheint ein Kurzschlusshandlung gewesen zu sein, eine Kurzschlusshandlung, die alles ausgelöst hat und wahrscheinlich auch eine solche, die für ihn alles beendete. Wer kann schon wissen, was in ihm vorgegangen ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte.
Machen wir uns doch nichts vor, wie oft habe ich selber schon etwas getan, das ich mir nicht erklären konnte, ja natürlich, nicht in diesem Ausmass und ich konnte mich immer wieder mit kleinen Schritten auf den korrekten Weg retour bewegen. Doch bei Paul war es wohl ein Schritt zu weit. Kannst Du Dir seine Verzweiflung vorstellen, es muss ihn in einer Art Ohnmachtszustand versetzt haben, aus der er keinen anderen Ausweg als den Suizid fand. Und weisst Du was, auch das braucht sehr viel Mut, diesen einen letzten Schritt zu tun. Ich könnte es nicht, ich hätte den Mut nicht, meinem Leben ein Ende zu setzen. Nun gut, Du hast Recht, wir sind doch beide Kämpfernaturen und verstehen nicht, wenn Menschen zu rasch aufgeben, und wenn wir ehrlich sind, ganz, ganz ehrlich, dann können wir auch nicht viel mit ‚schwachen’ Menschen anfangen, sie sind einfach nicht auf unserer Wellenlänge.
Nun zu Deinen Zweifeln an Deiner Menschenkenntnis, Du darfst Dir keine Vorwürfe machen, dass Du es hättest merken müssen. Du sagst ja selber, Paul war ein guter Rhetoriker und er schien zu wissen, wie er sich gegen aussen zu verhalten hatte, sodass seine Freunde nicht wirklich merkten, was vorging. Er hat diesen Weg gewählt und abermals können wir nicht beurteilen warum er so gehandelt hat. Er wollte wohl niemanden mit seinen Problemen belasten. Was wollte er wirklich dieser Paul. Wer war er? Wir werden es nie erfahren oder doch? Was kommt nach dem Tod? Vielleicht triffst Du wieder auf Paul in einem anderen Leben und falls ja, dann lass ihn erklären, was passiert ist und dann lass Deinen Gefühlen freien Lauf.
Ja Pretty in Pink, lass uns einen Moment an Paul denken, er hat Hoffnung und Glauben verloren, er ist aus dieser unserer Welt geschieden. Vielleicht nimmt er diese Worte auch wahr und Du hast ihn wissen lassen, dass er Dein bester Freund war und welche Zweifel Du gehegt hast und erwägt hast ihn zu besuchen oder an ihn zu schreiben. Du kannst im Moment nicht mehr tun, denk an ihn zurück als Deinen besten Freund und schliess diese letzte dunkle Phase seines Lebens aus Deinen Gedanken aus. Alles Gute Paul!
Deine Pinky
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2009 10 11 – Gedanken
Hi Pinky
Heute beschäftigt mich ein sehr ernstes Thema. Stell dir vor, einer deiner besten Freunde begeht Selbstmord und du empfindest keine Trauer. Wie geht man damit um? Ich bin im Moment mit dieser Situation total überfordert.
Der beste Freund, nennen wir ihn Paul, war selber in einer Situation, die ihn überfordert hatte. Vor drei Monaten hatte er sich in eine Situation hinein katapultiert, die sein ganzes Umfeld überrascht und schockiert hatte. Er beging eine Tat, die jedermann entsetzte und niemand nachvollziehen konnte. Auch ich nicht. Was mich am meisten belastete, war die Tatsache, dass Paul einer meiner besten Freunde war, den zu kennen glaubte. Aber ich kannte ihn nicht, niemand kannte ihn. Niemand wusste von seinen Selbstzweifeln, niemand wusste oder spürte, dass er mit seinem Leben absolut überfordert war. Paul war ein Meister der Schauspielerei. Er trat immer sehr selbstbewusst auf, war ein fantastischer Rhetoriker und blendete so sein ganzes Umfeld.
Auch ich zweifle nun, ich zweifle an meinen Menschenkenntnissen, ich zweifle an meinem „Gspüri“, das mir mitteilen sollte, wenn es meinen Freunden nicht gut geht. Keine Sekunde hatte ich etwas gemerkt.
Nach dem schrecklichen Vorfall musste Paul in Untersuchungshaft. Lange war ich mir nicht schlüssig, ob ich Kontakt mit Paul wollte. Wollte ich ihn in der U-Haft besuchen? Wollte ich ihm einen Brief schreiben? Er war einer meiner besten Freunde, konnte ich ihn einfach so aus meinem Leben streichen? Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, aber ich entschied mich dafür, keinen weiteren Kontakt zu Paul aufzunehmen.
Und nun erhalte ich heute die Nachricht, dass ich nie mehr mit Paul Kontakt aufnehmen kann. Ueberrascht hat mich die Nachricht nicht. Seit er in U-Haft war, habe ich immer wieder gesagt, dass es mich nicht wundern würde, wenn Paul Suizid begeht. Auch andere Freunde Pauls bestätigten mir, dass sie ihn für suizidgefährdet gehalten hatten. Nun ist es passiert und ich empfinde keine Trauer. Was ich empfinde ist eine Leere und viel Mitleid mit den Hinterbliebenen. Sie müssen nun die Kraft aufbringen und mit Pauls feiger Entscheidung den Rest ihres Lebens umgehen können.
Machs gut, Paul. Ich hoffe, dass du jetzt findest, was du immer gesucht hattest.
DD,
pretty in pink
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2009 10 22 – kleines Highlight zum Film
Liebe Pretty in Pink,
Das muss ja die riesige Enttäuschung gewesen sein in der Riverdance Vorstellung, dass Du nicht mal bemerkt hast, dass nicht das gesamte Publikum um Dich herum getobt und geklatscht hat. Nein, Du, da sass noch eine neben Dir, es hat ihr auch nicht gefallen und ja, das war ich. Natürlich hast Du nicht vergessen, dass wir zusammen zum Riverdance gefahren sind, wie könntest Du auch. Kann auch verstehen, wie Du alles beschreibst, fühlte mich nämlich genauso, vielleicht noch mit einem kleinen Unterschied. Als ich nämlich im Foyer die ‚Ohrenstöpsel’ einpackte, erwartete ich eine Show, wo die Stühle in den Sitzreihen mit dem Rhythmus wackeln würden, statt dessen musste ich mich anstrengen, der Musik zu folgen, sie war so weit weg. Mich nervten sogar die Zuschauer in den hinteren Reihen, das Knistern von den Snack-Verpackungen, das Flüstern, das Gemurmel, all die fremden Geräusche, die eigentlich durch imposante Musik hätten übertönt werden sollen. So sass ich also neben Dir und fragte mich, warum Du wohl so geschwärmt hattest, ich fand es nicht grad so umwerfend. Heute nun weiss ich also, dass Du jedes Detail so in Etwa wie ich empfunden hast. Sind wir uns doch einmal mehr wieder einig.
Und ja, erinnerst Du Dich, wie wir kürzlich im absolut ‚richtigen Film’ gesessen sind. Damals im Kino, als wir gleich einen Tag nach der Premiere den neuen Film von Sandra Bullock ‚The Proposal’ schauen wollten. Haben wir ja auch und nur fünf, sechs Nasen waren im riesigen Saal. Ja, ja, es war ja die Frühvorstellung und relativ schönes Wetter. Das war ein Ton, der hat alles überspielt, kein Problem mit Geräuschkulisse von Zuschauern, na ja, so viel Lärm hätten die wenigen Besucher auch nicht veranstalten können. Wie auch immer, wir sassen da und guckten auf die grosse Leinwand und kugelten uns vor Lachen und plötzlich war da so viel Emotion im Film, es war mir zum Heulen. Das tat ich dann ja auch, hatten wir uns nicht vorher gesagt, dass wir weinen dürfen. Aber ja doch, auf einmal war es jedoch nicht mehr so klar, ob jetzt die Tränen vor lauter Lachen oder durch die Emotion hervorgerufen wurden. Es war einfach perfekt. Danke Pretty in Pink, das war ein cooler Anlass und danke für den Turtle Anhänger, den Du mir grad noch vor dem Film geschenkt hast!
Auf zum nächsten Abenteuer, freue mich auf unsere bevorstehende Deutschlandtour J
CU
Pinky
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2009 10 09 – Ich glaub, ich bin im falschen Film
Hallo Pinky
Heute Abend habe ich mir die Abschiedsvorstellung von Riverdance angesehen. Seit Monaten habe ich mich darauf gefreut. Vor einigen Jahren hatte ich meine erste Riverdance-Begegnung am Broadway in New York – was für ein Ereignis. Ich war begeistert von der irischen Musik, den unglaublich schnellen Stepp-Schritten und der absoluten Perfektion.
Nun sollte Riverdance also nach Zürich kommen – die Abschiedstournee! Wie traurig, wieso verabschieden die sich eigentlich? Das habe ich irgendwie nicht mitbekommen.
Gebannt sass ich im Zürcher Hallenstadion. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Auftakt war gigantisch: schnelle, irische Geigenmusik, die Bühne voller Tänzerinnen und Tänzer, alle in einer perfekten Reihe steppend. Wahnsinn! Ein Höhepunkt folgte dem andern, auch das Bühnenbild faszinierte mit mystischen Bildern von der britischen Insel. Kaum hatte ich mich an den rassigen Rhythmus gewöhnt, war auch schon wieder Pause. Ich mag es generell nicht, wenn im Kino oder bei Konzerten die Pause eingeläutet wird. Ein Unterbruch, der mich immer aus der Geschichte reisst. Es sollte auch heute nicht anders sein. Nach der Pause kam alles andere, nur keine irischen Tänze: Eine Flamenco-Tänzerin, zwei afroamerikanische Tänzer, die zu Jazzmusik steppten, russische Musik mit angehauchten Kosakentänzen, ein Bühnenbild von New York… Ich fühlte mich wie im falschen Film. Riverdance heisst für mich irische Geigenmusik, Tänzerinnen in schwarzen, blickdichten Strumpfhosen und tannengrünen, kurzen Samtkleidern, mit wallenden, roten, lockigen Haaren, alle tanzend und steppend in einer perfekt geformten Reihe – irgendwie war heute alles anders. Um mich herum tobte das Publikum. Es schien allen zu gefallen, nur mir nicht. Ich blickte sogar auf die Uhr und fragte mich, wann wohl die Show zu Ende sein würde. Erst die letzte Nummer konnte mich wieder begeistern: Tänzerinnen mit schwarzen, blickdichten Strumpfhosen, kurzen Samtkleidern (ok, die waren rot und nicht grün, aber das konnte ich akzeptieren) und Steppschuhen. Da tanzte nicht der Bär, sondern die Iren – das war es, was ich sehen wollte!
Es ist nicht das erste Mal, dass ich total anderer Meinung war wie der Rest des Publikums. Vor zwei Jahren ging mein bester Freund Konny mit mir zur Caveman-Vorstellung – es war mein Geburtstagsgeschenk auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin. Caveman war noch nicht mal auf der Bühne, als ich mich schon das erste Mal fragte, ob ich nicht im falschen Film sass. Die Vorstellung fing mit den Worten an „Männer sind Arschlöcher“. Dieser Satz wurde ungefähr fünf Minuten lang ständig von verschiedenen Frauenstimmen wiederholt und in die Dunkelheit gesprochen. War ich wirklich die Einzige, die das nervte? In Dunkeln konnte ich nicht sehen, wie Konny darauf reagierte. Schliesslich gingen die Scheinwerfer an und Caveman kam auf die Bühne. Was für ein selbstherrlicher Kotzbrocken – ich kann ihn nicht anders nennen. Er zeigte uns eine widerliche Seite, wie sie gemäss seiner Aussage jeder Mann in sich hat. Also ehrlich, mir ist noch kein Mann begegnet, der sich den Schweiss mit den dreckigen Socken vom Gesicht wischt und der eine Tüte Chips im Wohnzimmer verstreut. Ok, dies war eine übertriebene Vorstellung, die witzig sein sollte. Auch hier schien das beim Publikum anzukommen, alle lachten und klatschten, nur ich bekundete damit meine Mühe. Der Witz ging an mir vorbei. Ich fand die ganze Vorstellung schlichtwegs widerlich und nicht eines Mannes würdig. Als ich zu Konny hinüber schielte, bemerkte ich zu meiner grossen Erleichterung, dass auch er keine Miene verzog. Caveman war eine der wenigen Vorstellungen, wo ich kein Problem damit hatte, dass es eine Pause gab. Wir nutzten diese nämlich, um uns aus dem Staub zu machen. Teure Eintrittskarten hin oder her, wir konnten uns ohne Caveman einiges besser amüsieren als mit!
Natürlich sass ich auch schon oft im absolut richtigen Film, aber dazu ein anderes Mal.
DD,
pretty in pink
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Zwei Frauen im besten Alter tauschen sich aus
Pinky und Pretty in Pink lernten sich in der Primarschule kennen. Einzige damalige Gemeinsamkeit war der gleiche Schulweg. Nach fast dreissig Jahren getrennter Wege lernten sie sich an einer Klassenzusammenkunft neu kennen und entdeckten plötzlich haufenweise Gemeinsamkeiten. Gemeinsame Reisen, gemeinsame Blogs und nicht zuletzt auch eine geschäftliche Partnerschaft brachten die beiden näher. Es entwickelte sich eine wunderschöne Freundschaft, aufgebaut auf einer nicht stoppen wollenden Kreativität, die fliesst, sobald die beiden Frauen zusammen sind und sich austauschen, manchmal braucht es nicht einmal Worte, ein Blick genügt und die Gedanken fliessen, ein Lachen und man versteht sich.
Nichts kann uns stoppen – wenn wir zusammenhalten! Kein Berg hoch genug, um nicht auch noch gestürmt zu werden, keine Grenzen, endlose Freunschaft.
Ein Freund ist jemand, der deine Vergangenheit versteht, an deine Zukunft glaubt und dich heute so nimmt wie du bist.
Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.
Freundschaft verzaubert, sie macht gute Zeiten noch besser und lässt schlechte Zeiten vergessen.
Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein grösseres Gut als die Freundschaft – keinen grösseren Reichtum, keine grössere Freude.
Es gibt Menschen, die sind wie das Meer. Ihre Freundschaft ist wie ein schöner Platz am Strand.
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